UMGEBUNG


ŞİRİNCE

Şirince ist ein Bergdorf im Landkreis Selçuk in der türkischen Provinz Izmir., an der Ägäis. Mit seinen 700 festen Einwohnern liegt es etwa acht Kilometer östlich von Selçuk und dem historischen Ephesos am Ende eines Oliventals am westlichen Rand des Aydın-Gebirges.
Über die Entstehung von Şirince und die Namensgebung gibt es verschiedene Geschichten. Wahrscheinlich wurde der Ort Anfang des 15. Jahrhunderts von Ephesern gegründet, die bei der Eroberung durch Timur ihre Stadt aufgaben und sich in die Berge zurückzogen. 
Im 19. Jahrhundert war der Ort für seine Feigen bekannt, die großteils nach Europa exportiert wurden.
Bis 1924 lebten im heutigen Şirince vor allem christliche Griechen. Damals war die Stadt wesentlich größer und ein wichtiger Handelsort für die umliegenden Klöster. Şirince war auch ein religiöses Zentrum. Es hieß, die Jungfrau Maria wäre dort in den Himmel aufgefahren.

Nach dem Griechisch-Türkischen Krieg 1919–1922 kam es zu einer großen Umsiedlungsaktion. Die Griechen wurden aus Şirince vertrieben und Türken, die aus der Gegend von Thessaloniki und Kavala vertrieben worden waren, zogen ein.
1926 gab der damalige Gouverneur von Izmir, Kazım Dirik, dem Ort den neuen Namen Şirince (Türkisch für Freundlichkeit).
Şirince ist nur über eine schmale bergige Landstraße zu erreichen, die in die knapp acht km entfernte Kreisstadt Selçuk führt. Es fahren Kleinbusse im Stundentakt. In die Provinzhauptstadt Izmir sind es ca. 83 km.
Die Einwohner leben hauptsächlich von Wein- und Obstbau (Oliven, Kirschen, Äpfel, Pfirsiche, Feigen, Walnüsse) und vom Tourismus. Şirince gilt als authentisches altes griechisches Dorf. In der Tat hat sich das Dorfbild in den letzten hundert Jahren kaum verändert. Die meisten weißen Griechenhäuser aus Backstein entstanden im 18. und 19. Jahrhundert. Der Ort steht unter Denkmalschutz und teilweise hat man mit der Renovierung der ersten Häuser begonnen. Das Dorf ist deswegen ein beliebtes Ausflugsziel auf Rundreisen und bei Kreuzfahrtpassagieren; so ist Şirince in den Sommermonaten oft von Touristen überlaufen. Da der Ort an einem steilen Berghang liegt und nur über kleine Gassen verfügt, ist er am besten zu Fuß zu erkunden.
Die neuen Bewohner haben die Tradition des griechischen Weinbaus wieder aufgenommen; es werden vor allem einfache Rotweine und Fruchtweine produziert und im Ort verkauft. Auch deutsche Winzer engagieren sich seit 2011 in Şirince. Überregionales Aufsehen erregte der Winzer Erkan Önoğlu, der für den vorgesehenen Weltuntergang einen speziellen Wein namens Himmelfahrt der heiligen Mutter Maria produzierte.
Ende 2012 erlebte das Dorf einen Besucheransturm, weil manche glaubten, dass nach dem Ende des Maya-Kalenders die Welt untergehen würde, dass aber Şirince aufgrund der Marienverehrung und „positiver Energien“ als einziger Ort (neben Bugarach) verschont bliebe.

Quelle: wikipedia.de

EPHESOS

Ephesos (griechisch Ἔφεσος, hethitisch vermutlich Apaša, lateinisch Ephesus), in der Landschaft Ionien gelegen, war im Altertum eine der ältesten, größten und bedeutendsten Städte Kleinasiens und beherbergte mit dem Tempel der Artemis (Artemision) eines der Sieben Weltwunder. Der türkische Name des heutigen Ausgrabungsortes ist Efes.

In der Antike lag die Stadt direkt am Meer; durch Sedimentation sowie klimatische und seismische Veränderungen verschob sich die Küstenlinie im Laufe der Zeit nach Westen, so dass sich die Reste der Stadt heute mehrere Kilometer landeinwärts befinden.
Im Jahr 2015 wurde Ephesos von der UNESCO in die Liste des Kulturwelterbes aufgenommen.

Im 19. Jahrhundert begann die archäologische Erforschung von Ephesos mit der Suche nach den Überresten des Artemistempels. Dabei wurden auch erste Teile der eigentlichen Stadt bekannt. Erste Ausgrabungen unternahmen der britische Eisenbahningenieur John Turtle Wood (zwischen 1863 und 1874) und der Archäologe David George Hogarth (1904/05) im Auftrag des British Museums. Seit 1895 nimmt das Österreichische Archäologische Institut planmäßige Ausgrabungen vor. Sie haben weite Bereiche der Stadt aufgedeckt, neben öffentlichen Bauten auch einige große Wohnhäuser („Hanghäuser“), die mit Wandmalereien und Mosaiken zu den besterhaltenen privaten Wohnbauten im östlichen Mittelmeerraum gehören.
Heute stellt Ephesos eine der touristischen Hauptattraktionen der Türkei mit mehreren Hunderttausenden Besuchern jährlich dar. Dieser Tatsache Rechnung tragend, versuchte man im Sinne einer Restaurierung nach modernen Gesichtspunkten auch, in der Präsentation der antiken Ruinen neue Wege zu beschreiten. Dies trifft insbesondere auf den Wiederaufbau (Anastilosis) der sogenannten Celsus-Bibliothek aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zu. Es handelt sich nicht nur um ein Bibliotheksgebäude, sondern gleichzeitig um das Grab des Stifters Tiberius Iulius Celsus Polemaeanus.
Zu den öffentlichen Gebäuden, die im Stadtgebiet freigelegt wurden, gehören am sogenannten „Staatsmarkt“ unter anderem das Bouleuterion, der Versammlungsraum des Stadtrates, und das Prytaneion, die Amtsräume der führenden Repräsentanten der Stadt. Neben privaten Wohnbauten (von denen die Hanghäuser ein Beispiel luxuriöser Wohnkultur darstellen) wurden die antiken Straßenzüge, wie etwa die Kuretenstraße, von weiteren öffentlichen Bauten gesäumt. Dazu zählen monumentale Brunnenanlagen (Nymphaeum Traiani) ebenso wie Tempel, beispielsweise der vor den Scholastikia-Thermen liegende kleine Hadrianstempel.
Zeugnis für die Badekultur der Ephesier sind die großen Bad-Gymnasium-Komplexe, darunter das Vediusgymnasium, das Theater-, das Ost- und das Hafengymnasium sowie das Variusbad. Neben der Körperpflege und Ertüchtigung stellten sie auch ein wichtiges soziales und gesellschaftliches Zentrum des öffentlichen Lebens dar.
Im großen Theater von Ephesos soll der Apostel Paulus die in der Apostelgeschichte geschilderte Szene mit den Devotionalienhändlern des Artemistempels erlebt haben.
Von den Tempeln für den Kaiserkult, namentlich jenen für Domitian und Hadrian, sind heute nur noch geringe Reste erhalten.
Mehrere tausend in Ephesos gefundene griechische und lateinische Inschriften erlauben Einblicke in das politische, soziale, wirtschaftliche und religiöse Leben der Stadt vor allem während der hellenistischen, römischen und spätantiken Zeit.
Wichtige Funde aus der Anfangszeit der Ausgrabungen, die mit Genehmigung des osmanischen Herrschers außer Landes gebracht wurden, befinden sich heute im Ephesos-Museum des Kunsthistorischen Museums in Wien in der Neuen Burg, einem Teil der Wiener Hofburg. Heute sind die Funde aus den jüngeren Grabungen im Archäologischen Museum im benachbarten Selçuk ausgestellt, ältere Funde stehen zum Teil auch in den archäologischen Museen von Istanbul und Izmir sowie im British Museum.
Zuletzt haben an der Grabung jährlich 200 Wissenschaftler aus 23 Ländern, darunter auch 55 türkische Mitarbeiter, zusammengearbeitet. 

Distanz Güllü Konak - Ephesos: 10 km

Quelle: wikipedia.de

EPHESOS MUSEUM

Das Ephesos-Museum (türkisch: Efes Müzesi) in Selçuk sammelt seit seiner Gründung 1929 die Fundstücke der nahe gelegenen Grabung in Ephesos sowie von kleineren Fundstätten der Umgebung. Zum Museum gehört auch eine volkskundliche Abteilung.
Distanz Sirince - Ephesos Museum: 8 km

Sieben Schläfer von Ephesos

Die Legende von den Sieben Schläfern zu Ephesos ist eine Heiligenlegende mit einer Tradition im Christentum und im Islam. In ihr wird beschrieben, wie sieben junge Männer auf der Flucht vor einer Glaubensverfolgung Schutz in einer Höhle suchen und dort, von Gott behütet, einen mehrere Jahrhunderte andauernden Schlaf schlafen. Sagen und Legenden mit einem vergleichbaren Motiv sind weit verbreitet. Es wird vermutet, dass der Ursprung des Motivs in vorchristlicher Zeit liegt.

Distanz Güllü Konak - Sieben Schläfer: 10 km

HAUS DER MUTTER MARIA

Das Haus der Mutter Maria (türkisch Meryemana Evi) nahe der antiken Stadt Ephesos ist ein restauriertes byzantinisches Kirchen- oder Klostergebäude, das von Pilgern als zeitweiliger Wohnort und mögliches Sterbehaus Marias, der Mutter Jesu, betrachtet wird.

Distanz Güllü Konak - Haus der Maria: 18 km

ARTEMiSTEMPEL

Der Tempel der Artemis in Ephesos oder kurz das Artemision von Ephesos war der olympischen Gottheit Artemis (Göttin der Jagd, des Waldes und Hüterin der Frauen und Kinder) in ihrer Sonderform als Artemis Ephesia gewidmet. Er soll von der Amazonenkönigin Otrere gegründet worden sein und gehörte als größter Tempelbau zu den „Sieben Weltwundern“ der Antike.

Die antike griechische Stadt Ephesos beim heutigen Selçuk an der Südwestküste der heutigen Türkei war für ihren Reichtum berühmt und später als Hauptstadt der römischen Provinz Asia eine der größten Städte der Antike.
Auf Lateinisch hieß der Tempel Artemisium Ephesi(n)um oder templum Dianae Ephesi(n)ae, auf Altgriechisch ὁ ναὸς τῆς Ἀρτέμιδος Ἐφεσίης (ho naòs tês Artémidos Ephesíês), ὁ ἐν Ἐφέσῳ ναὸς τῆς Ἀρτέμιδος (ho en Ephésô naòs tês Artémidos) oder τὸ Ἀρτεμίσιον Ἐφέσιον (tò Artemísion Ephésion).

Distanz Güllü Konak - Artemistempel: 9 km

JOHANNESKIRCHE bei EPHESOS

Die Johanneskirche (griechisch Ἅγίος Ἰωάννης Θεολόγος Hagios Ioannēs Theologos bzw. Ἅγίος Θεολόγος Hagios Theologos) der kleinasiatischen Stadt Ephesos war einer der größten Sakralbauten des Byzantinischen Reichs.
Sie war eine dem Apostel Johannes geweihte frühchristliche Basilika und wurde von Kaiser Justinian gestiftet. Ihre Reste befinden sich am Hang des Ayasoluk-Hügels, in der Nähe des Zentrums von Selçuk, direkt unterhalb der byzantinisch-seldschukischen Festung. Auf den Hügel, der rund 3,5 km vom antiken Ephesos entfernt gelegen ist, hatte sich seit dem 7. Jahrhundert das Zentrum des byzantinischen Ephesos verlagert. Der Name Ayasoluk stellt dabei eine türkische Verballhornung des griechischen Kirchennamens Hagios Theologos dar.

Distanz Güllü Konak - Jahanneskirche: 9 km

ISA BEY MOSCHEE

Die Isabey-Moschee (türkisch Isabey Camii) liegt am südwestlichen Fuß des Burghügels Ayasoluk unterhalb der Zitadelle und der Johanneskirche, etwa 300 m nordöstlich des Artemisions von Ephesos, in der Kreisstadt Selçuk in der türkischen Provinz Izmir.

Distanz Güllü Konak - İsabey Moschee: 9 km

EISENBAHNMUSEUM in ÇAMLIK

Auf dem Weg von Selçuk nach Aydın liegt die größte Eisenbahnmuseum der Türkei in der Ortschaft Çamlık.
Hier befindet sich die deutsch Schwartzkopf-Lokomotive, die im Jahre 1910 gebaut wurde und die Verbindung Erzurum-Kars bedient hat und die britische Humboldt-Lokomotive, die damals schon eine Geschwindigkeit von 65 km/h erreichen konte.
Rund 30 Lokomotiven aus der ganzen Welt begeistern Eisenbahnliebhaber.

Distanz Güllü Konak - Çamlık Eisenbahn Museum: 18 km

DILEK HALBINSEL

Die Dilek-Halbinsel, das Nationalpark Menderes-Delta, beherbergt alle Pflanzen, die es im Mittelmeerraum bis zum Kauskasus gibt. Mit einer Höhe von 1237 Metern ist Mykale der höchste Punkt der Halbinsel. Die Halbinsel bietet neben archeologischen Städten schöne Sandstrände zum Baden.

Distanz Güllü Konak - Dilek Halbinsel: 46 km

PRIENE

Priene (griechisch Πριήνη) war eine antike Stadt in Kleinasien im Westen der heutigen Türkei. Die Ruinen der Stadt liegen beim heutigen Ort Güllübahçe im Landkreis Söke der Provinz Aydın.

Der gesamte Stadtstaat umfasste eine Fläche von 400 km², das eigentliche Stadtgebiet Prienes eine Fläche von 37 ha. Allerdings waren davon nur 15 ha bebaut bzw. bebaubar; die übrige Fläche bot im Belagerungsfall Schutzraum für Menschen aus der Umgebung und für deren Vieh. Die Stadt wird von einer Stadtmauer umgeben. Diese schließt neben der Stadt auch die Akropolis ein.
In die Stadt führten drei Tore. Das Westtor führte direkt auf die Hauptstraße. Im Osten konnte man dies aufgrund der landschaftlichen Verhältnisse nicht realisieren. Das Osttor führte ein Stück weiter nördlich in die Stadt und Besucher wurden über eine verbreiterte Nebenstraße auf die Hauptstraße geführt. Das Quellentor führte über einen Treppenaufstieg in die Stadt.
Das rechtwinklige Straßenraster teilte die Stadt in regelmäßige Insulae von 120 × 160 Fuß auf. Durch Vermessungen am Fundort konnte ein äußerst raffiniertes System der Anlage der Straßen rekonstruiert werden. Die von Norden nach Süden führenden Straßen waren überwiegend so genannte Treppenstraßen, das heißt die hohe Steigung (bis zu 35°) wurde mit Treppen ausgeglichen, was allerdings gleichzeitig bedeutet, dass diese Straßen nicht mit Wagen befahren werden konnten.

Distanz Güllü Konak - Priene: 75 km

MILET

Milet (ionisch Μίλητος Mílētos, dorisch Μίλατος Mílatos, äolisch Μίλλατος Míllatos, lateinisch Miletus, hethitisch sehr wahrscheinlich Millawanda), auch Palatia (Mittelalter) und Balat (Neuzeit) genannt, war eine antike Stadt an der Westküste Kleinasiens, in der heutigen Türkei.
Die antike Stadt lag auf einer in die Einfahrt des Golf von Milet hineinragenden Landzunge. Der Fluss Mäander (türk. Büyük Menderes), der in diesen Golf mündet und große Mengen Sedimente mit sich führt, sorgte für eine zunehmende Verlandung des Golfes, an dem neben Milet auch noch andere griechische Poleis, wie Magnesia, Herakleia und Priene lagen. Seine besondere wirtschaftliche Bedeutung gewann Milet durch die vier als Häfen nutzbaren Buchten rund um die Landzunge.
Einige Kilometer von Milet entfernt befand sich das von der Stadt verwaltete und überregional bedeutende Apollon-Heiligtum von Didyma.

Das (römische) Theater von Milet wurde unter dem römischen Kaiser Trajan (98 -117 n.Chr.) über einem viel älteren hellenistischen Theater erbaut. Während das überbaute Theater 5.300 Plätze aufwies, wurde die römische Überbauung für ca. 15.000 Zuschauer konzipiert. Die Orchestra war von Anfang an auch für Gladiatoren- und Tierkämpfe ausgelegt.

Distanz Güllü Konak - Milet: 73 km

DIDYMA

Didyma (heute Didim in der Türkei) war ein antikes Heiligtum im Westen Kleinasiens mit einer bedeutenden Orakelstätte des Gottes Apollon. Der hellenistische Apollontempel wird in seiner Größe in Ionien nur vom Heratempel im Heraion von Samos und dem Tempel der Artemis in Ephesos übertroffen. Er zählt zu den am besten erhaltenen Großbauten des Altertums. Neben dem Apollontempel gab es weitere Bauten im Heiligtum, die erst in jüngster Zeit entdeckt wurden: Ein Theater römischer Zeit und die Fundamente eines Tempels, bei dem es sich möglicherweise um einen inschriftlich belegten Tempel der Artemis handelt.

Didyma ist heute bei inländischen Touristen sehr beliebter Badeort (Altinkum Plaji, Strand mit goldenem Sand).

Distanz Güllü Konak - Didyma: 73 km

TIRE

Tire ist eine Stadt in der Provinz Izmir. Die Stadt liegt etwa 60 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Izmir an einem Abzweig der Straße D-310, die von Torbalı nach Osten bis Alaşehir führt. 

Tire verfügt über ein Museum mit einer archäologischen und einer ethnologischen Abteilung.

Besonders berühmt und beliebt ist der Bazaar von Tire, die jeden Dienstag statt findet. Hier findet man das grüßten Angebot an organischen Bioprodukten in der ganzen Region.

Beim Besuch in Tire sollten Sie unbedingt die Spezialität "Tire Köftesi" (Hackfleischbälle nach Tire-Art) probeieren.

Distanz Güllü Konak - Tire: 48 km

BIRGI

Birgi diente lange Zeit als Hauptstadt für viele Beyliks (Herzogtümer) in der Region. Der Name kommt aus dem Griechichischen "Pyrgion"). Jahrhundert alte Bäume schützen herrschaftliche Gebäude aus der osmanischen Zeit. Heute wohnen 1000 Menschen in dem malerischen Dorf in der Nähe von Ödemis. Die Perser nannte die Stadt "Der Grüne Ort".

Distanz Güllü Konak - Birgi: 100 km

APHRODISIAS

Aphrodisias (griechisch Ἀφροδισιάς) war eine antike Stadt in der Landschaft Karien im Südwesten der Türkei beim heutigen Ort Geyre in der Provinz Aydın. Ihr Name leitet sich vom Aphrodite-Kult ab, der im zentralen Aphrodite-Tempel praktiziert wurde.

Zahlreiche und gut erhaltene Ruinen machen Aphrodisias zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten des östlichen Mittelmeerraums aus griechisch-römischer Zeit.
Die Überreste des heute noch sichtbaren Aphrodite-Tempels gehen auf das 1. Jahrhundert v. Chr. zurück (wobei schon früher ein Aphrodite-Tempel bestand). Unter Augustus und Hadrian wurde der Tempel weiter aus- und umgebaut. Im 5. Jahrhundert wurde er in eine Kirche umgewandelt. Weitere Sehenswürdigkeiten von Aphrodisias sind das Tetrapylon, das Odeon bzw. der Bischofs-Palast, die Agora, das Theater, die Bäder des Hadrian, das Sebasteion (das auf einen Kaiserkult hinweist) und das Stadion.

Das örtliche Museum enthält eine reiche Sammlung antiker Statuen aus der Stadt. Besonders sehenswert sind die Reliefs des Sebasteions, des Aphroditetempels und das Reiterbild des Troilos, dessen ursprünglicher Platz in der Basilika war.

Seit 2017 gehört Aphrodisias zur Unescos Weltkulturerbe.

Distanz Güllü Konak - Aphrodisias: 154 km

PAMUKKALE

"Pamukkale" (türkisch für Baumwollburg/Watteburg) erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und heute eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
In der Nähe der Sinterterrassen liegt der antike Ort Hierapolis. Erhalten sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedenen Gräbertypen, der Apollotempel, eine nach Pluton „Plutonium“ genannte Höhle, die als Eingang zur Unterwelt galt, ein großes Theater (für 15.000 Zuschauer), die Philippus-Kirche sowie Bäder, Gymnasium und große Teile der Stadtmauer.

Distanz Güllü Konak - Pamukkale: 196 km